Garten-Blog

Kartoffeln baue ich seit ein paar Jahren nicht mehr in Wällen an, sondern lege sie auf den blanken Boden und mulche dick ab.
In den letzten Jahren war die Ernte evt. etwas geringer, als bei größerem Aufwand.
Dieses Jahr kann ich keinen Unterschied erkennen.
Heute habe ich das Ergebnis einer einzigen im Vorjahr vergessenen Kartoffel geerntet.
Das ist so ein Erfolg, daß ich künftig nur noch Kartoffeln irgendwo im Beet dazwischen stecken werde.
Endlich ist der Boden soweit aufgetaut, daß man wieder was arbeiten kann. Auf dem Beet standen bis vor ca. 14 Tagen noch Rosenkohl, deswegen hat es keine Dauermulchdecke und ich lockere den Boden mit der Grabgabel, bevor Kompost und neue Mulchdecke drauf kommt. Schon vor einer Woche - bei der letzten Schönwetterphase - habe ich eine Handvoll Kartoffeln raus geholt, die wir noch am gleichen Tag verspeist haben. Heute habe ich dann nicht schlecht gestaunt über die Ausbeute:
So schön haben vor einiger Zeit meine Kartoffeln geblüht. Nun war Ernte angesagt.   

 
Hier also noch mal im Detail, wie ich meine Kartoffeln lege und mulche: Das ist das Zubehör: Für ca. 12 Laufmeter Kartoffeln brauche ich 1 und 1/4 Schubkarren mit gut gelagertem Kompost.
Einen s.g. Widehopf (Werkzeug rechts) zum Aufhacken der Wälle und den Spaten, um den Kompost auf die Wälle zu verteilen.
(1-5 Ziffern angeben)

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